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Fragen & Antworten

Oliver Bosch im Selbst-
interview

Oliver, schön Dich zu treffen. Um gleich mal mit der Türe ins Haus zu fallen – Was bist Du eigentlich: ein Webdesigner, Printdesigner oder Magazinlayouter?

Ich würde mich im klassischen Sinne als „Universalgrafiker“ bezeichnen. Ich komme aus dem Printbereich, bin mit dem Web beruflich groß geworden, freue mich aber auch immer wieder über Jobs im redaktionellen Umfeld.

Endlich ist Deine neue Website im Netz. Wir haben lange darauf gewartet. Eine schwere Geburt?

Naja, eigentlich geht mir das Thema schon sehr lange im Hinterkopf herum. Bekanntlich ist das ja immer so eine Sache mit den „eigenen Sachen“: Wenn man mal für sich selbst etwas gestalten soll, dann scheitert‘s gerne auch an den eigenen Ansprüchen. Aus der alten Flash-Präsentation eine schicke neue XHTML-Seite zu machen... O.K. - Doch auch noch sein eigenes Selbstbild unter die Lupe zu nehmen und entsprechend zu formulieren, das kommt erschwerend noch hinzu. Irgendwann ist der Knoten aber doch mal geplatzt und ich habe mir ein Herz und die gebotene Zeit genommen, das Projekt zu verwirklichen. Außerdem konnte ich jetzt endlich mal meine Arbeitsproben sichten, fotografieren und katalogisieren.

Und, zufrieden?

Na klar!“
(lacht)

Deine Seiten hast Du zum Teil mit stark verfremdeten Bildmotiven illustriert. Was hat‘s damit auf sich?

Bilder sind visuelle Kommunikation. Sie sind Informationsträger oder haben die Aufgabe, Aufmerksamkeit zu erregen. Oftmals auch beides. Ich habe mir für diese Präsentation ein Thema gesucht, das die Wechselwirkung von Gestaltung und Typografie mit unserem Alltag illustriert. Gestaltung ist immer da, sie umgibt uns. Übrigens: wie die Bilder tatsächlich mal aussahen und woher sie stammen, erfährt der interessierte Leser auf der Seite „Making-of“.

Apropos „interessierte Leser“ - Wer ist Deine Zielgruppe?

Grundsätzliches Ziel der Eigendarstellung eines Grafikers ist natürlich, potentielle Kunden anzusprechen. Wobei ich es nicht nur auf diesen Leserkreis beschränken möchte. Das Blog z.B. richtet sich an alle Interessierten aus der Branche, web- und grafik-affine Leute sozusagen. Ich stelle mir da so eine Verquickung aus eigenen Newsmeldungen und einem Sammelsurium an Web-, Typo- und Zeitgeistfundstücken vor. Mal sehen,was draus wird…

Nochmals zum Thema „Kunden ansprechen“ - Das soll funktionieren?

Machen wir uns nichts vor: Fast alle Jobs kommen irgendwie durch Empfehlung zustande. Auch in diesem Fall will man natürlich wissen, mit wem man es zu tun hat - dafür ist diese Seite gemacht.

Und wie sieht es preislich aus? Wer kauft schon gerne die Katze im Sack...

Beim Metzger kostet die gleiche Menge Wurst für alle Kunden gleich. In unserer Branche dagegen ist jeder Job anders beschaffen und will individuell kalkuliert werden. Vor Erteilung eines Auftrages wird natürlich ganz klar über die Kosten gesprochen. Es gibt ein erstes Briefing (Erörterung der Aufgabenstellung), danach erstelle ich ein Angebot, ggf. kommt es zur Rücksprache und Anpassungen, dann erst erfolgt der Auftrag.

Wie geht es nach der Auftragserteilung weiter, z.B. bei einem Webprojekt?

Es muss natürlich über das angepeilte Zeitfenster gesprochen werden. Eventuell auch über verschiedene Ausbaustufen, um das Projekt in „Häppchen“ zu unterteilen. Wenn aufgrund des Briefings schon klar ist, was rein soll in die neue Website, dann erstelle ich eine Webstruktur. Das ist sozusagen das Gerüst, der logische Aufbau des Internetauftrittes. Struktur geht dann zum Kunden, es erfolgt die Anpassung oder das O.K. Mit der Struktur als „Pflichtenheft" sollte der Kunde nun in der Lage sein, Text- und Bildmaterial zu liefern. Bei Bedarf habe ich Texter und Fotografen zur Hand, die ich empfehle.

Wie geht es dann weiter, wenn das Material komplett zur Verfügung steht?

Das Material wird gesichtet und gemäß der Webstruktur gegliedert. Dann erfolgt das Layout erster Musterseiten. Eine Präsentation des Entwurfes geht als PDF zum Kunden. Danach: wieder O.K. oder Diskussion/Änderung/Anpassung. Nach der finalen Freigabe des Designs werden alle Seiten gemäß des erarbeiteten visuellen Rahmens durchgestaltet und wieder präsentiert. Möglicherweise werden nun noch fehlende Inhalte nachgeliefert oder Dinge korrigiert. Letztes PDF zur Abnahme - Go! Es kann nun programmiert werden. Irgendwann geht der Link der Demoversion zum Kunden. Dieser hat nun die Aufgabe, die korrekte Umsetzung zu kontrollieren, Es sollte fleißig durchgeklickt und herumgespielt werden. Dann: Abnahme, Freigabe, Upload auf den Liveserver - Fertig! In den anschließenden Monaten sollte dann das Besucherverhalten und die Listung bei Google & Co. im Auge behalten werden. Außerdem: wer es verpasst, auch in seiner Offline-Kommunikation für die neue Website zu werben, der verschenkt wertvolle Online-Kontakte.

Ganz schön viel Holz. Machst Du das alles ganz alleine?

Nein, das würde manchmal gar nicht funktionieren. Für Leistungen, die meine Kapazitäten oder Fertigkeiten übersteigen, habe ich starke Netzwerkpartner zur Hand. Siehe auch das Kapitel Leistungen. Jeder Teilbereich wird also wirklich vom Profi betreut. Bei der Arbeit mit dem Open Source CMS „Contao“ gibt es außerdem auch eine großartige Open Source Community, die schon so manches Mal bei Fragen und Problemen mit Sachkenntnis geholfen hat.

Danke für das Gespräch!

Danke gleichfalls und viel Spaß beim Weiterlesen!