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Was ist CMS?

13.01.2013 10:14

Content Management System kurz erklärt

Einfach nur eine Homepage für das Internet zu programmieren, ins Netz zu stellen und den Kunden damit allein zu lassen funktioniert heute nicht mehr. Content Management heißt das Zauberwort. Den meisten Lesern werde ich da nichts Neues erzählen. Allerdings habe ich oft den Eindruck, meinen Kunden gegenüber Grundlagenaufklärung geben zu müssen.

Was ist CMS?

Wörtlich ein Werkzeug zur Verwaltung des Inhaltes (Content) eines Webauftrittes. Einer oder mehrere Redakteure verschaffen sich durch Eingabe Ihrer Zugangsdaten Zutritt zum Backend, so heißt die versteckte Verwaltungsoberfläche der Webseite. Durch Änderungen im Backend werden im Frontend neue Inhalte erstellt. Das Frontend ist das, was der Besucher des Webauftrittes im Browser sieht. Redakteure benötigen zum Bearbeiten der Inhalte keine Programmierkenntnisse. Bedienungshilfen im Backend erinnern am bekannte Werkzeuge wie Word oder den Windows Explorer, dadurch stellt sich bei einem guten Content Management System schnell ein Gefühl der Vertrautheit ein.

Welche CMS Systeme gibt es?

Die am meisten verbreiteten CMS Systeme sind z. Zt. Wordpress, Joomla, Typo3, Drupal und Contao. Jedes dieser Systeme ist im Grunde Open Source Software. Das bedeutet, die Grundinstallation und die meisten Erweiterungen dieser CMS Systeme sind kostenlos und frei verfügbar. Jedes CMS hat seine Entwickler-Gemeinde, die das System in Kooperation weiterentwickelt. Die meisten Systeme am Markt haben ihre Schwerpunkte, was die Einsetzbarkeit für bestimmte Zwecke anbelangt. So ist z.B. Wordpress die Nummer Eins im Bereich Blogging. Joomla richtet sich aufgrund der scheinbar zahllosen kostenlosen Fertigtemplates vor allem an private Nutzer. Typo3, Drupal und Contao sprechen mehr den Business-Bereich an.

Wie setzen Webdesign Agenturen und Werbeagenturen CMS Systeme ein?

Am sinnvollsten hat sich in meiner Arbeit bewährt, einen neuen Webauftritt von Grund auf im CMS umzusetzen und die „Erstbefüllung“ als Teil des Gesamtpaketes anzubieten. Nur so ist gewährleistet, dass der Relaunch sauber, zeitnah und vollständig über die Bühne geht. Steht die Webseite mal im Netz, kann der Kunde fortan selbst für die Änderungen und Aktualisierungen seiner Inhalte sorgen.
Das Open Source CMS, in meinem Fall Contao, wird zuerst auf dem Kundenserver installiert. Ein im Vorfeld entwickeltes Design, das vom Kunden größtenteils bereits abgesegnet sein sollte, wird dann als optische „Fassade“ (Stichwort „Frontend“) an das Kernsystem angedockt. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist auch vom „Programmieren der Seitentemplates“ die Rede. Im Anschluss daran, werden Seite für Seite die Inhalte aufgebaut. Alle Arbeiten finden direkt online auf dem Webserver statt. So wird auch in der späteren Betreuungsphase gewährleistet, dass die Seite von überall aus gepflegt werden kann. Es ist keine Installation der Software auf irgendeinem Desktop-PC erforderlich.

Wie bringt das CMS Inhalt und Form zusammen?

Technisch gesehen steuern zahllose PHP-Routinen im Moment des Aufrufes einer Seite die Belieferung des Browsers mit den passenden Inhalten, die wiederum in das vorgegebene optische Gerüst gebracht werden. Alle Anweisungen zur optischen Darstellung hat der Webdesigner beim Aufbau des CMS in CSS, HTML und Javascript programmiert. Hier liegt auch die Grundidee der benutzerfreundlichen Administrierbarkeit, denn um die Form muss sich der Redakteur keine Gedanken machen. Das hat der Webdesigner bzw. die Werbeagentur bereits für ihn erledigt.

Für welche Inhalte ist ein CMS System geeignet?

Im Prinzip sind dem Funktionsumfang kaum Grenzen gesetzt. Es gibt für fast alle Anwendungszwecke Lösungen. Zu den  gebräuchlichsten Anwendungen zählen: Text und Bilder ändern, Teaser, Banner, Newsbereiche, Events, Veranstaltungskalender, Bildergalerien, User-Verwaltung, passwortgeschützte Bereiche, Downloads, Datenbankbasierte Kataloge, Shops, Communities und vieles mehr.

Was kostet ein CMS?

Die Erstellung eines simplen Webauftrittes mit einem Content Management System ist zunächst teurer als die statische Programmierung der Seite in HTML. Schon hier machen sich aber die Vorteile der inhaltlichen Pflegbarkeit auf Dauer bezahlt, da der Webseiteninhaber in der Folge alles selber betreuen kann.
Noch gravierender fällt das Votum pro CMS aus, wenn aufwendigere Funktionen wie Newsbereiche, geschützte (Download)bereiche, Veranstaltungskalender etc. zum Einsatz kommen sollen. Spätestens hier übertreffen die Entwicklungskosten einer komplett individuell programmierten Lösung deutlich den Aufwand, den man beim Einsatz eines Open Source CMS hätte, das viele dieser Schmankerln bereits ab Werk mitliefert.

Weitere Informationen

Wikipedia-Artikel
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Boschmedia Augsburg arbeitet mit dem Contao CMS System
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